Eigentlich reden wir nicht darüber ...
Zum Abendmahl kommt man oder man kommt nicht, aber da passen nicht viele Worte hin. Erklärungen schon gar nicht. Natürlich kann man lange über das Abendmahl nachdenken, doch erst wenn ich das "Für dich gegeben" persönlich höre und glaubend empfange, erfahre ich etwas von der Kraft der Feier.
Um diese Feier würdevoll und stilvoll gestalten zu können, braucht es
allerdings doch ein paar Absprachen. So lernen die Konfirmanden z.B., wie man mit den Händen eine kleine "Schale" formen kann. Dort hinein - nicht wie früher direkt in den Mund - wird die Oblate gelegt. Ebenso ist es hilfreich, den Kelch selber zum Mund zu führen.
In unserer Stadtkirche bilden wir in der Regel zum Abendmahl einen großen Halbkreis im Altarraum. Wir reichen unseren Nachbarn die Hände, sprechen uns den Frieden Christi zu. Das ist dann immer ein sehr persönlicher Augenblick.
Weniger gelungen wirkt der jeweilige Moment zwischen der einen Abendmahlsausteilung ("1.Tisch") und der nächsten ("2.Tisch"). Nicht alle haben im Altarraum Platz gefunden und warten nun im Mittelgang in einer großen Menschentraube bis sie an der Reihe sind.
Das dauert seine Zeit. Die einen wollen sich setzen, die anderen nach vorne und stehen einander dabei gegenseitig im Weg.
Deshalb möchten wir Sie herzlich bitten: Kommen Sie nur durch den Mittelgang nach vorne. Bilden Sie dort - wenn Sie warten müssen - eine "Schlange" an der rechten Seite.
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Und wenn Sie wieder zu ihrem Platz gehen, benutzen Sie bitte die Seitenschiffe.
Wie gesagt - eigentlich stören Erklärungen beim Abendmahl. Aber um eine stilvolle Feier zu gewährleisten, dürfen Sie es gerne weitersagen.